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I n h a l t  d i e s e r  S e i t e:

4. April 2005

5. Mai 2005

11. Juni 2005

12. Juni 2005

24. Juli 2005

12. Oktober 2005

13. November 2005

Geburtstag einmal anders ...

Familientag --> Himmelfahrt ganz in Familie

Parkfest in Bomsdorf

Radtour zum Blankensee

Fahrradausflug nach Grano

Besuch Förderbrücke F60 bei Lichterfeld

Besichtigung Neuzeller Kirche (hinter den Kulissen) mit dem Bomsdorfer Heimatverein)


Geburtstag einmal anders ...

 

Vielleicht kennen Sie das auch. Man bereitet seinen Geburtstag lange vor. Kuchen wird gebacken, das ganze Haus geputzt, Salate und andere Leckereien hergestellt. Vor allem, wenn man den Ehrgeiz hat, als Besonderheit die Mahlzeiten ausschließlich mit Selbstzubereitetem zu gestalten. Und an dem großen Tag kommen die Gäste dann zum Kaffee um halb vier und müssen dann auch noch gleich nach dem Abendessen nach Hause. Für die Hausfrau heißt das dann auch beim eigenen Geburtstag Stress ohne Ende. Und wenn sie dann Zeit hat, sind alle verschwunden.Aus diesem Grund, haben wir es dieses Jahr mal anderes organisiert. Dieses Jahr wurde anstelle der Feier ein Ausflug nach Dresden unternommen. Für alle Interessierten hatten wir natürlich als Entschädigung am darauffolgenden Wochenende einen Grillabend sowie Lagerfeuer organisiert.

Es ist sicher nicht notwendig zu sagen, dass Dresden zu den schönsten Städten Deutschlands zählt und immer eine Reise wert ist.
An diesem Tag hatten wir besonderes Glück. Die Sonne schien, und die Stadt war an einem Montag auch nicht zu sehr überlaufen.
Wie so oft, parkten wir an der technischen Universität in der Nähe des Hauptbahnhofes und liefen dann über die Prager Straße und den Altmarkt in Richtung Brühl’sche Terassen sowie Frauenkirche.

Frauenkirche im April 2005Ziel war die Besichtigung sowie Kuppelbesteigung der Frauenkirche.
Wir hatten Glück und fanden schnell den Eingang zur Besichtigung
der Kuppel der Frauenkirche. Für ein paar Euro kann man mit
dem Fahrstuhl den größten Teil des Weges zurücklegen. Den letzten
Rest bis zum Aussichtsplattform muß man dann laufen. Schon
der Aufstieg ist ein Erlebnis. Mit ein bisschen Glück, kann man den Fortschritt der Arbeiten in der Kirche beobachten. Der größte Teil der handwerklichen Arbeiten ist getan, und auch die meisten Wand- und Deckengemälde sind schon vorhanden. Mit einem Besuch muß man sich aber dennoch gedulden. Wie man uns sagte, gibt es bereits jetzt tausende Anmeldungen für den Besuch der Kirche nach der Eröffnung im September diesem Jahres.
Bereits der Weg innerhalb der steinernen Doppelkuppel gibt einem fantastischen Eindruck der großartigen Architektur dieser Kirche.


Von der Aussichtsplattform kann man die gesamte Stadt überblicken. Im Überblick kann man die Ergebnisse der umfangreichen Bauarbeiten der letzten Jahre begutachten. Die Verlauf der Elbe kann genauso in Augenschein genommen werden wie das pulsierende Leben dieser großartigen Stadt.

Im Anschluß an die Kuppelbesichtigung schlossen wir uns noch einer Führung in der Unterkirche an. Ohne Eintritt kann man sich hier allerlei Interessantes über die Frauenkirche und Dresden erzählen lassen. Als Dankeschön wird lediglich um eine kleine Spende für die Frauenkirche gebeten. So erfuhren wir unter anderem, dass die Frauenkirche einstmals das eigentliche Zentrum Dresden’s geschmückt hatte und komplett von den Bürgern bezahlt wurde.
Nach soviel Kultur suchten wir uns ein kleines italienisches Restaurant in einer Seitenstrasse der Brühlschen Terassen. Man kann dort wunderschön vor dem Restaurant sitzen und die anderen Gäste beobachten. Ganz besonders schön fand ich eine kleine Schar Spatzen, die es sich in den Blumenkästen gemütlich gemacht hatten, und keine Scheu vor den Menschen kannten.

Nach dieser Stärkung bummelten wir über das Terassenufer und beobachteten die Dampfschiffe. Über die Carolabrücke gelangten wir zur Hauptstraße, der ehemaligen „Straße der Befreiung“. Den ehemaligen Glanz hat diese Einkaufsmeile aus DDR-Zeiten verloren. Nur die Preise der Geschäfte und Boutiquen können noch konkurrieren.

Gestärkt durch ein Eis, begaben wir uns auf den Rückweg.

Mit einem Besuch „unseres“ Griechen in Peitz ließen wir den Tag dann ausklingen.

 

zum Seitenanfang               (c) 16. Oktober 2005, Andrea (Bild, Gestaltung) & Manfred (Text) Zahn, Bomsdorf

 

 

 

5. Mai 2005
Familientag - Himmelfahrt ganz in Familie

Nach der vorjährigen Konditionsschwäche der Eltern bei der alljährlichen Fahrradtour nach Kieselwitz hatten wir beschlossen, dieses Jahr anstelle der Radtour eine Wanderung zu unternehmen.

Also gingen wir vom Vorwerk Bomsdorf in Richtung Schwerzko. Am Eichberg bogen wir rechter Hand ab. Es ist erstaunlich, wie viele unentdeckte Waldwege auch für Einheimische noch entdeckt werden können. Für den geneigten Beobachter gibt es eine Menge Schönheiten der Natur zu entdecken. Unter anderem entdeckten wir einen Fuchsbau (oder etwas ähnliches).

Weiter führte uns der Weg durch den Wald in Richtung Neuzelle / OT Kummero.

Leider hatten wir die Entfernung doch etwas unterschätzt. Sonst hätten wir sicherlich etwas mehr Getränke eingepackt. Mit anderen Worten wurde der Weg doch immer länger. Vorbei an einer wunderschönen Gruppe Weiden, erreichten wir schließlich Kummero. Nach einer Stärkung im Kummerower Hof wanderten wir vorbei an der Neumühle und an der Mittelmühle. Zwischenzeitlich wird die Mittelmühle ja wieder bewohnt. Die neuen Bewohner haben beachtliches geschaffen, auch wenn der Glanz der ehemaligen Ferienanlage und Gaststätte wohl nicht mehr wieder kehren wird. In vergangenen Zeiten soll es hier neben einer tadellosen Gaststätte auch diverse Sport und Freizeitmöglichkeiten für die Feriengäste gegeben haben.

Nach einer kurzen Stippvisite an der Schwerzkower Mühle (der Mühlenladen und die Gaststätte sind durchaus sehenswert) wanderten wir am Ufer des Schwerzkower See’s weiter. Diesmal fiel die jüngere Generation durch häufiges Pausieren auf.

Die letzte Etappe ging dann wieder quer durch den Wald.

 

zum Seitenanfang             (c) 16. Oktober 2005, Andrea (Bild, Gestaltung) & Manfred (Text) Zahn, Bomsdorf

 

 

 

 

 

Seit vielen Jahren in Bomsdorf -- das Parkfest
am 11. Juni am ehemaligen Gutsschloß

 

Alljährlich ist dies ein besonderer Höhepunkt im idyllisch gelegenen Bomsdorf. Neben Disco (10. Juni), Tanz, einem bunten Unterhaltungsprogramm am Nachmittag ist hier allerhand los. Für das leibliche Wohl - Essen & Getränke - ist natürlich auch gesorgt.

Der Ortsbürgermeister eröffnete das diesjährige Parkfest. Sänger und Moderator Ronny Gander sorgte gemeinsam mit Anke Schulze - eine Sängerin mit schöner klarer Stimme - für Unterhaltung und Stimmung. Von ihr hörten wir u. a.: “Titanic”, “Hinter den Kulissen von Paris”, “Herzen haben keine Fenster”, “Die Schöne und das Biest”. Einfach traumhaft. Im Duett klangen die Beiden auch sehr gut, sie trugen uns z. B. Walzermelodien wie “Im weißen Rößl am Wolfgangsee” vor. Dabei trug Anke Schulze ein schönes langes Kleid.
Sehr zu empfehlen war das Kuchen- und Tortenbufett, das vom Bomsdorfer Heimatverein organisiert und hergerichtet worden war.
Neben neben Unterhaltungsprogramm von Ronny Gander konnte sich jeder in kleinen Wettbewerben mit anderen Bomsdorfern und Gästen messen. Das waren: Holz sägen, Torwandschießen, Dartschießen, Nagen schlagen (Beste -->  8/6/4), Gummistiefel-Weitwurf (Bester Herren --> 31/27, Beste Damen --> 16,1/12,5/12). Tolle Leistung

                                                            

Eindrucksvolle Darbietungen bekamen wir auch von der Einradgruppe aus Ziltendorf zu sehen. Zur Einradgruppe gehören 44 Mädchen, die Gruppe besteht seit 44 Jahren.
Schon faszinierend, wie uns die Mädchen auf den Einrädern - aber auch Hoch-Einrädern - ihre Künste präsentierten. Großen Applaus bekamen auch die Jüngsten dieser Gruppe, die uns auf ihren Einrädern im Bienchenkostüm ihr Programm zeigten. Bewundernswert ist, daß sie sich erst sehr kurze Zeit mit dem Einrad erfolgreich fortbewegen können.
“Last Shickers”? Wer ist das? Kannte ich vorher auch noch nicht. Es sind drei jungen Mädchen aus Klein Muckrow, die gerne tanzen, Sie studierten ihre Tänze selbst ein, zeigten uns super Choregraphien. Bei einer ihrer Darbietungen bezogen sie Männer von Bomsdorf in ihre Tanz ein. Diese machten den Spaß mit, was beim beim Publikum sehr gut ankam.
Jugendliche von Bomsdorf trugen ebenfalls zum Gelingen des Parkfestes bei, indem sie uns Sketche vortrugen.
Mutige und sportliche Kinder konnten wenigstem einen kleinen Moment dem Himmel ein Stückchen näher sein. Dafür mußten sie an einer Stange hochklettern. Als Belohnung flatterte allerei Süßes an einem Kranz, was einige Kinder auch nutzten.

 

 

zum Seitenanfang           (c) 30. Januar 2006, Andrea (Bild, Text, Gestaltung) & Manfred (Bild) Zahn, Bomsdorf

 

 

 

 

 

12. Juni 2005
Radtour zum Blankensee

Angeregt durch die von Andrea ausgearbeitete Dokumentation der Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung (Übrigens ein sehr interessanter  Ordner mit den Sehenswürdigkeiten vieler Orte des Schlaubetals!) hatten wir uns vorgenommen, eine Fotosafari zum Blankensee zu unternehmen.
Außerdem suchten wir noch passende Motive für einen Fotowettbewerb zum Thema „Energie“.
Wir fuhren also mit den Fahrrädern am Kahntopp vorbei in Richtung Göhlen. Andrea hatte etwas Pech und stürzte bereits auf dem Weg zum Kahntopp. Ich bekam einen mächtigen Schreck, als Andrea in hohem bogen über eine Wurzel und damit über den Lenker flog. Zum Glück hatte sie sich nichtsweiter getan, so dass wir unseren Weg fortsetzen konnten.
Die Schönheit der Natur sowie der Landschaft ist immer wieder beeindruckend.
Leider sind die Bilder von den Energietrassen dann doch nicht so schön geworden, wie wir es uns versprochen hatten.

Auf dem Weg zum Blankensee kamen wir hinter Göhlen an einem malerischen Birkenwäldchen vorbei. Die Schönheit der Wildblumen hatte es uns angetan.
Unbeschadet erreichten wir den Blankensee.
Aufgrund seiner Lage und Gestalt sowie dem Bewuchs mit Schilf in den Uferzonen eignet sich der See sowohl zum Angeln als auch zum Baden.
Angler findet man zu jeder Zeit. Und auch die Spuren des Badebetriebes sind nicht zu verkennen. Leider gibt es offensichtlich auch Zeitgenossen, die Ihren Unrat unpassenderweise am Ufer liegen lassen müssen.

 

zum Seitenanfang                           (c) 16. Oktober 2005, Andrea (Bild, Gestaltung) & Manfred (Text) Zahn, Bomsdorf

 

24. Juli 2005
--> Fahrradtour nach Grano, Groß Drewitz
organisiert vom Bomsdorfer Heimatverein

 

 

 

 

zum Seitenanfang                                             (c) 13. September 2008, Andrea Zahn, Bomsdorf

 

Besuch der Förderbrücke F60
bei Lichterfeld
12. Oktober 2005

Ein Erlebnis besonderer Art ist der Besuch der Förderbrücke F60. Obwohl als eine der letzten im Lausitzer Kohlerevier errichtet, sollte sie wegen der Umstrukturierung nach 1989 abgerissen werden. Nur dem Engagement eines Förderverein ist es zu verdanken, dass er heute als Besuchermagnet zu besichtigen ist.

Der Marsch über den viele tausend Tonnen schweren Stahlkoloß dauert über eine Stunde. Der Weg über die vielen Laufstege und Treppen belohnt mit einem traumhaften Überblick über die Lausitzer Landschaft. Weit kann man in das Land schauen. Für technisch interessierte gibt es außerdem viele interessante Einzelheiten zu bestaunen. Riesige Förderbänder, Räder, Kabeltrassen und Bauelemente.

 

Man bekommt einen guten Einblick in die Braunkohleförderung.

Vor der Förderbrücke soll in ein paar Jahren ein See entstehen. Der Anfang dazu ist bereits gemacht.

Wer die Förderbrücke am Abend besucht, kann außerdem ein Konzept der Reihe Licht und Klang besuchen. Dabei wird zur Musik die Förderbrücke beleuchtet. Sie bildet dann eine gewaltige Lichtorgel.

 

 

 

 

 

 

 

zum Seitenanfang           (c) 14. September 2005, Andrea (Bild, Gestaltung) & Manfred (Text) Zahn, Bomsdorf

 

13. November 2005
Besichtigung Neuzeller Kirche (hinter den Kulissen) mit dem Bomsdorfer Heimatverein

Nicht alle Tage hat man die Gelegenheit; die Neuzeller Kirche ganz hautnah zu erleben. Dem Bomsdorfer Heimatverein ist es gelungen; eine Führung „Hinter den Kulissen“ der Stiftskirche zu bekommen.

 


Wer hat schon die Gelegenheit den Dachstuhl der Kirche zu besichtigen. Viele massive Dachbalken sind hier kunstvoll zusammengefügt. In den kleinen Nebenräumen sind diverse Gegenstände gelagert.

 

 

Einen besonderen Raum haben die Teile der Neuzeller Passionsprozession. Die renovierten mannshohen Holzkulissen lagern in einem klimatisierten Lagerraum.

Auch auf der Orgelempore konnten wir alles besichtigen.

Alles in allem ein einmaliges Erlebnis.

                

 

zum Seitenanfang                                                   (c) 19. Februar 2009, Andrea Zahn, Bomsdorf